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𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗣𝗿𝗶𝘃𝗮𝘁𝘀𝗮𝗰𝗵𝗲 - 𝘀𝗶𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗙𝘂̈𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲. 91,3% der erwerbstätigen Väter arbeiten Vollzeit, während 75% der Mütter in Teilzeit arbeiten. Ein Kind bedeutet für Frauen über den Lebensverlauf durchschnittlich 40% weniger Erwerbseinkommen, bei drei oder mehr Kindern sogar bis zu 70%. Zahlen, die zeigen: Vereinbarkeit ist noch immer eine Frage, die vor allem Frauen beschäftigt – und die sie viel zu oft für sich allein lösen müssen. Für mich ist deshalb klar: 𝗙𝘂̈𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝗲𝘁 𝗮𝘂𝗰𝗵, 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗭𝘂𝗳𝗮𝗹𝗹 𝘇𝘂 𝘂̈𝗯𝗲𝗿𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝘀𝗶𝗲 𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝘀𝘁𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻. Genau deshalb war ich Teil der ersten Class des Ten More In Vereinbarkeitsprogramms. Zwölf Monate lang haben wir uns mit Vereinbarkeit auf allen Ebenen beschäftigt: in der eigenen Rolle und Identität, in der Partnerschaft und geteilten Verantwortung, im Unternehmen und im System sowie in Krisen, im Stress und im echten Leben. Wir haben am schlechten Gewissen und an inneren Rollenbildern gearbeitet, Mental Load sichtbar gemacht, tragfähige Vereinbarungen getroffen und gelernt, unsere Anliegen im Job klar und selbstbewusst zu verhandeln. Dabei ist mir klar geworden: 𝗘𝘀 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗔𝘂ß𝗲𝗻, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗜𝗻𝗻𝗲𝗻. Danke an Brigitte Platzer-Huber, Melanie Frowein, Nora Dahlström und Dr. Hans Friedl, dass Ihr Euer Wissen in den Live Coachings und den Coaching Videos geteilt habt, und an alle Frauen der Class für ihre Offenheit. Eure Geschichten haben mir gezeigt, dass meine Fragen keine Einzelfälle sind. Mein Fazit: Mütter sollen arbeiten, als hätten sie keine Kinder, und erziehen, als würden sie nicht arbeiten. Aus diesem Double-Bind kommen wir nur heraus, wenn wir unser eigenes Modell von Vereinbarkeit bewusst wählen und es in Partnerschaft und Unternehmen aktiv einfordern.
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